| Oberbau - Fakten |
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Beginn: 03/2007
Ende: 06/2011
Kosten: 11.000.000 €
Hochgeschwindigkeitsstrecke „Paris-Bratislava“
St. Pölten liegt auf der Strecke der Ten-17 (Transeuropäisches Schienenprojekt „Paris-Bratislava“). Deshalb wird es die neueste Gleistechnologie erhalten. Durch die Hochgeschwindigkeitsstrecke wird sich die Fahrzeit von St. Pölten nach Wien auf 25 min verkürzen. Trotz erhöhter Geschwindigkeit wird die Lärmbelästigung, die dadurch entsteht, minimiert Dies stellt vor allem für Wohngegenden wie den Eisbergbogen eine wichtige Verbesserung dar.
Oberbau
Im Bahnhofsbereich werden die Gleise bereits während der Vorbereitungsarbeiten erneuert. Es wird die seit 150 Jahren verwendete Schotteroberbautechnik verwendet. Durch die höheren Geschwindigkeiten wurden in den letzten Jahren die Gleiskörper verbessert und der Oberbau weiterentwickelt.. Der so genannte „schwere Oberbau“ kommt bei Betriebsgleisen zum Einsatz. Das bedeutet, dass alle 60 cm Betonschwellen ins 55 cm Schotterbett gelagert sind und Schienen der Form 60 E1 (60 kg pro Laufmeter Schiene) verlegt werden.
In sensibleren Gegenden (Austraße, Eisbergsiedlung und Kaltenbrunngasse) werden zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen „Unterschottermatten“ verwendet, um so die Erschütterung und Lärmbelästigung zu minimieren.
Gleise
Nachdem die alten Gleise abgetragen wurden, wird der Schotteroberbau für die Gleisarbeiten vorbereitet. Die Gleise und Weichen werden verlegt und mit den neuen Telekomanlagen und elektrischen Anlagen zur Gleiskonfiguration verbunden.
Richtung Osten wird eine 4-gleisige Trasse, Richtung Westen eine 3-gleisige Trasse errichtet. Die Strecke Herzogenburg – St. Pölten wird 2-gleisig in den Bahnhof eingebunden.
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