Ende Oktober ist es so weit. Der Nordteil des Bahnhofes wird in Betrieb gehen. Für viele Pendler bedeutet das einen neuen veränderten Weg zu ihren Zügen. Manches bleibt altbekannt und vieles kommt neu hinzu.
Doch was genau wird überhaupt umgestellt?
Bereits seit Monaten berichten wir nun schon von den Arbeiten rund um die Unterführung Praterstraße und die Praterstraßenbrücke. Mit der Fertigstellung des Nordteils möchten wir noch einmal zurückschauen und zusammenfassen, was sich in den letzten Monaten bei dieser Brücke verändert hat.
Die Brücke über die Praterstraße wurde bereits im Jahr 1949 erbaut. Beinahe 60 Jahre später wurde nun im Zuge des Bahnhofumbaus St. Pölten mit dem Neubau der Brücke begonnen. Die Arbeiten, die im Dezember 2007 begonnen haben, gliedern sich in sechs Bauabschnitte. Das entspricht der Zahl der Einzeltragwerke, welche die etwa 92 Meter lange Brücke ‚zusammenhalten’. Die Stärke der Tragwerke beträgt 85 cm. Die Stützbreite zweimal 9,60 Meter. Pro Abschnitt werden 400-500m³ Beton verwendet.
Im April, also vor bereits drei Monaten, ist der Startschuss für die Hochbauarbeiten gefallen. Wir haben uns nun gefragt, was sich in dieser Zeit alles verändert hat. Antworten auf diese Frage lieferte uns ein Rundgang auf der Bahnhofsbaustelle.
Die Arbeiten am Bahnhof haben begonnen: Wie sieht das aus Sicht der Pendler und Bahnbenutzer aus?
Der Bau am Bahnhofsgebäude hat bereits Anfang April begonnen. Mit großen Plänen und Visionen ist man an die Arbeit gegangen. Erste Veränderungen am Gebäude sind bereits festzustellen. Da stellt sich die Frage, wie das Projekt „Bahnhofsumbau“ aus Sicht der Pendler gesehen wird. Wir sind dieser Frage nachgegangen und wollten wissen, welche Erwartungen und Hoffnungen die Reisenden in den Umbau setzen. Ist auch bei ihnen bereits Euphorie und Vorfreude auf die Fertigstellung des neuen Meilensteins der St. Pöltner-Stadtbaugeschichte zu bemerken oder raubt ihnen der Umbau lediglich den letzten Nerv?